RC Driften: Erklärung und Einführung

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DriftenDriften sieht gut aus und macht eine Menge Spaß. Wie bei den “großen” Autos ist auch RC Driften eine Wettkampfart. Doch was genau gibt es zu beachten. Welches Auto, welchen Untergrund und welche Reifen braucht ihr?. Und wie funktioniert die Technik, das Einlenken etc.? Dieser Artikel dient als Einführung in das RC Driften und erklärt die grundlegenden Dinge. 

Was bedeutet Driften?

Ziel des Driftens ist es das Heck des Autos kontrolliert ausbrechen zu lassen, um dann über längere Zeit “schräg” über den Untergrund zu schlittern. Beispielsweise zum “coolen” Passieren von Kurven. Aber auch beim freien Driften auf einer großen Fläche, wie z.B einem Kaufhausparkplatz. Driften ist aber keineswegs Zufall oder Glück. Für einen guten Drift bedarf es Einiges an Wissen und Erfahrung.

Die Technik

Um eine Kurve zu driften muss kurz davor so stark eingelenkt werden (in Kurvenrichtung), dass das Heck ausbricht, sich der Wagen aber nicht dreht. Dieser Zustand muss dann mit Gegenlenken (entgegen der Kurvenrichtung) gehalten werden, damit das Auto in der Schräglage bleibt.

Lenkt man zu stark ein und gibt zu viel Gas, beendet man den Drift. Lässt man das Heck zu stark kommen, dreht sich das Auto um die eigene Achse und bleibt stehen. Damit das nicht passiert, ist viel Feingefühl beim Spiel von Gas und Lenkung erforderlich. Am Ende der Kurve sollte der Drift natürlich durch starkes Einlenken und Gas geben beendet werden.

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Auch beim Driften bewährt sich wie bei vielen Dingen das alte Sprichwort: “Probieren geht über Studieren”. Je mehr Praxis-Erfahrung ihr mit der Zeit sammelt, desto besser werdet ihr und desto kontrollierter könnt ihr Driften.

Was gibt es zu beachten?

Wer sich ein RC Automodell kauft, das als Drift Auto bezeichnet wird, kann meistens nicht viel falsch machen. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, was genau ein Drift Auto können sollte.

Das Auto:

  • Drift-Reifen: kein Grip. Das Heck soll ja schließlich ausbrechen können (->hier kaufen)
  • niedriger Schwerpunkt (möglichst tief gelegt)
  • 4WD: Ganz wichtig. Driften funktioniert nur mit Allradantrieb.
  • weiche Federn

Weiteres:

  • Motor mit möglichst viel Drehmoment: Die Reifen müssen durchdrehen. Da bedarf es einer Menge Drehmoment.
  • glatter Untergrund: Auch beim Gegenstück zu den Reifen darf der “Grip” nicht zu hoch sein.

Drift-Autos:

Viel wert wird auch auf das Aussehen der Drift Autos gelegt – was auch verständlich ist. Wer schon das smarte Driften auf Lager hat, sollte auch mit dem entsprechenden Auto, samt Lichtanlage, Bodenbeleuchtung etc. angeben können. Schicke RC Drifter gibt es beispielsweise von HPI oder Tamiya.

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