Monthly Archives: Februar 2013

RC U-Boot selber bauen – kostengünstig und einfach

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Heute zeigen wir euch, wie ihr euer eigenes RC U-Boot für Aquarium oder Badewanne bauen könnt. Und das extrem kostengünstig und einfach. Die Idee dabei ist den Plastikbehälter aus einem Kinder Überrauschungs-Ei als Druckkörper zu nutzen.

Abgedichtet wird dieser mit Fett oder Vergleichbarem. Natürlich müssen noch immer Kabel durch das “Modell” geführt werden. Damit das kein Problem wird, müssen alle Stellen mit Klebstoff abgedichtet werden. Vor der Jungfernfahrt muss dieser aber wirklich gut ausgehärtet sein.

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Durch das Zusammendrücken der beiden Ü-Ei Hälften entsteht im inneren des Ei ein Überdruck. Wenn es also irgendwo ein Leck gibt, wird das nicht lange unentdeckt bleiben. Alle Komponenten die für die Fernsteuerung des Modells zuständig sind, müssen im Druckkörper untergebracht werden, also Empfänger, Regler etc. Zur Befestigung der Motoren und Akkus dient ein zusammengelötetes Drahtgestell, das außen an den Druckkörper . Damit das RC U-Boot nicht einfach irgendwie durch das Wasser tauchen, sind mehrere Motoren wichtig.

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Es müssen sowohl der Antrieb, der Auftrieb, die Lage des Bootes und die Lenkung kontrollierbar sein. Dazu werden insgesamt 5 Motoren benötigt. 4 Kanäle kann man also schon mal vergessen, außer man willkürlich durch die Gegend tauchen. Wer etwas Zeit aufwenden will und feinmotorisch dazu in der Lage ist, der ist mit dem Projekt des mini RC U-Boots mit Ü-Ei als Druckkörper sicher gut bedient. Bis da alles perfekt funktioniert, kann es sicherlich etwas dauern, da es keine strikte Anleitung bzw. Komponenten gibt. Das ist aber auch der Reiz beim Bau eines solchen Modells.

Natürlich gibt es auch RC Uboote zu kaufen, wenn der Eigenbau dir zu aufwändig ist.

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Bildquelle und Anleitung: www.micmo.de/uboot/uboot1999/index.htm

Der Quadrocopter ist da – Flugaufnahmen aus großer Höhe

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Vor ein paar Tagen ist endlich mein neuer Quadrocopter angekommen, mit dem ich euch meinen ersten “Flug mit Kamera” zeigen werde. Aus dem Gaui 330XS wurde jetzt doch ein MultiWii Quadrocopter. Die Baupläne dazu gibt es im Web (Open Source) und die Teile dazu könnt ihr hier bestellen. Alles zusammen kostet um die 300 Euro. Dann benötigt ihr allerdings noch eine Funk-Fernsteuerung (150 euro aufwärts z.B Spektrum DX6i), einen Empfänger und einen Akku mit genug Kapazität, für einen möglichst langen Flug.

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Die dazugehörige Kamera (Rollei Bullet 3S HD) habe ich schon vor längerer Zeit bestellt und ausführlich getestet. Sie wird dazu dienen, während des Fluges hochauslösende Aufnahmen aus mehreren 100 Metern Höhe zu machen, die man danach auf dem heimischen Bildschirm bestaunen kann.

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Wenn ihr selbst soetwas vorhabt, könnt ihr alternativ sogar eine Videobrille kaufen, die dann über Funk die Live-Bilder direkt an eure Augen weitergibt. Wichtig ist jedoch, was ich hier noch einmal ausdrücklich betone, dass der Flug/die Flüge rechtlich abgeklärt sind. Denn aus datenschutzrechtlichen Gründen kann nicht einfach so überall mit einer Kamera umhergeflogen werden.

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Bald geht es los! Das Video wird auf unserem Youtube-Kanal erscheinen. Euch erwarten ein ausführlicher Test des Quadrocopters und atemberaubende Luftaufnahmen.

Was ist da denn los? World-Modellbau Harlem Shake!

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Auch uns hat nun der neue Internet-Tanz-Trend “Harlem Shake” erreicht. Seit Anfang Februar stellen sich alle möglichen Leute vor die Kamera und machen mit. Einer fängt an zu tanzen und wenn der Bass einsetzt gibt es einen Schnitt und alle zappeln wild herum. Also hat sich auch unsere Website entschieden mitzutanzen. Viel Spaß ;)

Nitro-Verbrenner: Motor richtig einstellen

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Wenn ihr Einsteiger bei den Nitro-Verbrennern seid müsst eine ganze Menge Regeln beachten, damit ihr die Leistung eures Motors nicht beeinträchtigt. Wichtig sind die Fragen:  Welches Equipment benötige ich? Was muss ich vor dem ersten Start tun? Was darf, muss und sollte ich beim ersten Starten und Fahren tun? Alle diese Frage werden euch hier beantwortet.

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Nitro Verbrenner. Bildquelle: Wikipedia

Equipment

Ein Nitro-Verbrenner ist ein sensibles technisches Gerät und verlangt das richtige Equipment für eine einwandfreie Inbetriebnahme.

  1. Passender Sprit + Tankflasche
  2. Glühkerzen + Glükerzenschlüssel
  3. Glühkerzenstecker
  4. Schraubendreher

Sprit und Tankflasche:

Bevor ihr überhaupt mit irgendetwas beginnt, müsst ihr herausfinden, welcher Sprit am besten für eurer Modell bzw. euren Motor geeignet ist. Dabei kommt auf den Nitromethan-Anteil an, der zwischen 15 % und 25 % liegt. Informationen zum passenden Sprit solltet ihr im Handbuch eures Modells finden.

Zusätzlich benötigt ihr noch eine Tankflasche, damit ihr den Treibstoff auch in den Tank bekommt, ohne die Hälfte zu verschütten. Hierbei empfiehlt es sich Tankflaschen mit kleinerem Volumen (um die 500 ml) zu verwenden, was zusätzlich das Einfüllen erleichtert.

Glühkerzen:

Auch bei den Glühkerzen gibt es Unterschiede. Es gibt “kalte”, “mittlere” und “heiße” Glühkerzen. Kalte Glühkerzen sind natürlich nicht kalt, werden aber weniger warm als heiße Glühkerzen. Welche Glühkerzen ihr benutzen solltet hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Nitromethan-Anteil (höher Anteil – kältere Kerzen)
  • Hubraum (großer Hubraum – kältere Kerzen)
  • Drehzahl (sehr hohe Motordrehzahl – kalte Kerzen; heißere Kerzen bringen höhere Drehzahlen. Man sollte es aber nicht übertreiben, sonst schmiert der Motor ab)
  • Außentemperatur (kalte Temperaturen – heiße Kerzen ; warme Temperaturen – kältere Kerzen)

Zum Herausnehmen der Glühkerzen ist außerdem ein sog. Kerzenschlüssel sehr wichtig. Ansonsten wäre das eine sehr fummelige Angelegenheit.

Glühkerzenstecker:

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Zum erfolgreichen Anschmeißen des Motors benötigt ihr nun noch einen Glühkerzenstecker. Dieser sorgt nämlich dafür, dass die Glühkerzen überhaupt erst glühen. Ihr könnt euch zwischen den Varianten mit integriertem Akku und externem Akku entscheiden. Ich würde integrierte Akkus empfehlen, weil es einfach praktischer ist und keinen Nachteil gegenüber denen mit externem Akku birgt.

Schraubendreher:

Zum Einstellen des Vergasers braucht ihr noch einen Schraubendreher. Den wird denke ich mal jeder zu Hause haben. Vor allem, wenn man sich mit Modellbau beschäftigt.

Startbox:

Wer es bequem mag, kann sich auch eine Startbox kaufen. Das Ziehen am Seilzug zum Starten des Motors wird damit von einem Elektro-Gerät übernommen. Nötig hat man es eigentlich nicht, aber eine Startbox ist deutlich praktischer und bequemer.

Motor einlaufen lassen

Damit der Motor seine volle Leistung entfalten kann und diese auch möglichst lange auf einem guten Level gehalten wird, ist es sehr wichtig den Motor einlaufen zu lassen. Dazu legt ihr zunächst eine “kalte” Glühkerze ein. Die Vergaser-Schraube dreht ihr etwa 4 oder 5 Umdrehungen aus dem eingedrehten Zustand heraus. Nun müsst ihr noch darauf achten, dass selbst bei geschlossenem Vergaser noch ein Luftspalt bleibt. Danach könnt ihr mit dem Betanken beginnen. Wenn ihr einen Motor ohne Pumpe habt müsst ihr den Auspuffschlauch abnehmen und solange hineinpusten, bis genug Sprit im Motor ist.

Jetzt steckt ihr den Glühkerzenstecker an, damit sich die Glühkerze erhitzt und ihr den Motor starten könnt. Wahlweise über Seilzug oder Startbox. Den Glühkerzenstecker trennt ihr dann wieder vom laufenden Motor. Jetzt müsst ihr den Motor erst einmal 1 bis 2 Tankfüllungen im Standgas durchlaufen lassen und gegebenenfalls die Vergaser-Schraubenoch ein wenig rausdrehen, wenn die Drehzahl nach einiger Zeit immer noch nicht rund läuft. Wichtig ist es, dass ihr zwischen den Tankfüllungen den Motor immer genug abkühlen lasst. Die nächsten 2 bis 3 Tankfüllungen könnt ihr dann auch ab und zu Gas geben. Ihr müsst nur aufpassen, dass es beim Einlaufen keine großen Drehzahl-Unterschiede gibt.

Jetzt könnt noch 1 bis 2 Tankfüllungen in den Anfangs-Einstellungen einfahren/fliegen. Danach solltet ihr die Vergaser-Schraube wieder etwas reindrehen auf etwa 3 bis 4 Umdrehungen. Eurer Motor sollte jetzt vollständig eingefahren sein. Wenn es noch Unstimmigkeiten gibt, müsst ihr bloß an den Vergaser und Feineinstellungen rumprobieren (natürlich nicht zu extrem), bis der Motor einen runden Klang hat und alles einwandfrei läuft.

U-Boot Drohne mit Unterwasser-Kamera – gesteuert per iPad

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Nicht nur Quadrocopter können atemberaubende Aufnahmen machen und ihren Zweck als private Drohne erfüllen. Seit Neuestem gibt es jetzt auch ein Unterwasserboot, dass mit einer beleuchteten Kamera hochauflösende Unterwasser-Aufnahmen macht. Ähnlich der Parrot AR.Drone wird das Bild live auf das iPad übertragen, über das es auch gesteuert wird.

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Hammacher Schlemmer, der Hersteller des “Submarine Camcorder” ist bekannt für seine ausgefallenen Ideen und Entwicklungen, wie z.B. dem Nachbau des Tron Legacy Motorrads. Der neueste Streich ist nun eine Unterwasser-Drohne, welche mit einer beleuchteten HD-Kamera faszinierende Unterwasseraufnahmen machen kann.Per iPad gesteuert ist es auch für Laien möglich mit der U-Boot-Drohne die Meere zu erkunden. Der Akku hält laut Hersteller bis zu 2 Stunden und die bereits integrierte Full-HD-Kamera hat einen eingebauten Speicher von 32 GB. Das ist genug Speicher um die Akkulaufzeit auch voll auszunutzen.Wenn ihr euch diesen Spaß gönnen wollt, müsst ihr jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Preis von 6.300 Dollar (umgerechnet ca. 4700 Euro) ist zwar gerechtfertigt, für das was man bekommt, allerdings ist der Submarine Camcorder kein Schnäppchen.

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Erstes internationales RC Event in Russland

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Vom 21. bis zum 23. Juni findet seit diesem Jahr das erste internationale RC Car Event in Russland statt. Ich denke, dass die wenigsten von euch in der Nähe dieses Events wohnen, geschweige denn sich die Mühe machen dort hinzufahren, aber es ist ein Schritt in eine richtige Richtung, dass ein weiteres Land ein großes Modellsport Event veranstaltet.

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Das Event ist ein reiner 1:8 Autowettbewerb (Elektro und Nitro) und startet am 21. Juni mit den freien Trainings. Die Strecke ist mit 320 Metern Länge durchaus lang und bietet genug Abwechslung in den Rennen. Am 22. ist dann die Qualifikationsphase und am 23. Juni sind dann die Finals. Teilnehmen kann man für 40 Euro. Entweder als 1:8 Verbrenner oder 1:8 Elektro, allerdings nur bis 4S. Registrierung und Kontakt Email-Adresse ist Folgende: alterspb@ya.ru

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Open Source: Mini Quadrocopter zum Nachbauen

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Crazyflie NanoDas schwedische  Start-Up Unternehmen Bitcraze hat mit dem neuen Crazyflie Nano einen wirklichen Volltreffer gelandet. Das Open Source Flugobjekt ist ein Quadrocopter im wahren mini-Format. Mit 9 cm mal 9 cm und nur 19 Gramm Leergewicht schafft der mini-Copter sogar noch einige Gramm Zuladung. Beispielsweise, um eine mini FPV-Kamera zu transportieren.

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Jeder, mit gutem technischen Verständnis kann sich den mini-Copter selbst nachbauen und programmieren. Alle Pläne und Codes finden sich auf der Website des Herstellers. Alle anderen müssen sich das Modell dann eben kaufen, was auch kein Beinbruch ist. Bei Preisen von 149 Dollar, für die Basis-Version und 179 Dollar für die Premium-Version gibt es nichts zu meckern. Lediglich die Flugzeit von nur 7 Minuten ist nicht wirklich atemberaubend. Trotzdem ist der Crazyflie Nano ein gutes Modell und ein nettes Spielzeug.

Der mini-Copter kann ab sofort vorbestellt werden und wird dann frühestens am 25. April ausgeliefert. Doch Vorsicht: Ab dem 18. Februar ist Schluss mit Vorbestellen.

Rollei Videotest #2 – Diesmal mit mehr Geschwindigkeit

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Der DBX VE ist nun wieder in Schuss und ich konnte ein paar Runden im Schnee für euch drehen. Zwar wurde die Rollei Bullet 3S Action Cam ziemlich nass, sodass das Bild manchmal verschwommen war, die Videoqualität selbst überzeugte mich aber. Überzeugt euch mit diesem Video auch von der Bildqualität. Alle Aufnahmen sind mit der Rollei Bullet 3S gemacht.

Schon gehört? Jungmeister Doppeldecker im Maßstab 1:1,25 (130kg)

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Original Bücker Jungmeister.

Es ist eine wahre Meisterleistung die Helmut Müller da hingelegt hat. Dieser Mann baute die Bücker (Bü 133) Jungmeister nach. Aber nicht in irgendeinem Maßstab, sondern in 1:1,25. Der Original Doppedecker (siehe Bild) ist 6,0 m lang, 2,20 m hoch und wiegt 425 kg, bei einer Flügelspannweite von 6,60 m.

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Für den Maßstab 1:1,25 in dem Helmut Müller das historische Flugzeug aus dem Jahre 1935 gebaut hat sind das 4,8 Meter Länge, 1,76 Meter Höhe und 5,28 Meter Flügelspannweite – sehr beachtlich. Lediglich das Gewicht von 130 Kilogramm passt nicht in den Maßstab. Für das richtige Gewicht hätte man noch zusätzliche 210 Kilo in die Holzkonstruktion legen müssen. Das ist aber auch nicht Sinn der Sache und hilft bestimmt nicht beim Abheben. Wenn ihr euch das Projekt genauer anschauen wollt, schaut euch einfach das Video zum Jungmeister Modellflugzeug an.

RC Modellauto Tuning: Wie geht es richtig?

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tuning tutTuning ist ein großes Thema. Viele möchten stets das Beste aus ihrem Auto herausholen und versuchen, mit den verschiedensten Mitteln, noch ein wenig mehr Leistung aus dem ferngesteuerten Auto zu kitzeln. Bei Verbrenner-Autos sind das natürlich andere Herangehensweisen als bei Elektro-Modellen. Wir erklären euch heute, wie ihr die maximale Power und bestes Aussehen aus eurem Modellauto rausholt. Doch zunächst muss zwischen den 2 verschiedenen Arten von Tuning unterschieden werden.

Zwei Arten von Tuning

Es gibt genau 2 verschiedenen Arten von Tuning. Die Verbesserung von Leistung, Geschwindigkeit etc. und das Aufpimpen der Äußerlichkeiten. Das eine schließt das andere aber keinesfalls aus. Starke Leistung kann ohne Probleme mit gutem Aussehen kombiniert werden. Weit verbreitet ist “gutes Aussehen” bei Drift-Modellautos. Dinge wie eine Unterboden-Beleuchtung gehören da meist zur Grundausstattung. Short-Course Offroader dagegen brauchen vor allem gutes Handling und eine starke Beschleunigung. Wieder anders ist es bei den Glattbahnern, die maximale Geschwindigkeit erreichen wollen. Ihr seht also, dass es viele Unterschiede beim Tuning von RC Modellautos gibt. Der gravierenste ist jedoch zunächst der Antrieb. Viele Tuning Methoden funktionieren bei beiden Antriebsarten, andere nicht. Verbrenner oder Elektro? - Das ist hier die Frage.

Tuning bei Verbrennern:

Das wichtigste eines Verbrenner-Modells ist es Motor richtig einzustellen (hier geht’s zur Anleitung).Ansonsten gibt es naürlich noch viele weitere Tuning Möglichkeiten (Strömungsoptimierung, Kolbenpassung etc). Zum Beispiel könnt ihr anstatt dem Standard-Treibstoff einen Treibstoff mit mehr Nitro-Anteil verwenden (teurer). Allerdings solltet ihr es, wie bei jedem Tuning, nicht übertreiben. Denn nicht jeder Motor hält einfach so jede Nitro-Konzentration aus. Wenn ihr kein Risiko eingehen wollt, solltet ihr euch an die Herstellervorgaben halten. Viele Hersteller bieten in ihrem Shop außerdem diverse Tuningteile an, die perfekt an das jeweilige Modell angepasst sind.

Tuning bei Elektro RC Modellen:

Beim Tuning bei Elektro-Modellen könnt ihr euch ebenfalls um leistungsstärkeren “Treibstoff” bemühen. Stärkere Akkus mit mehr Output (LiPos) bringen dem Motor einfach mehr Power. Auch hier sollte zunächst geschaut werden, ob das Modell die Leistungserhöhung aushält. Das liegt aber meistens nicht am Motor, sondern am Regler. Denn der Hersteller selbst gibt vor, wie viel Volt der Regler aushalten soll und ab wann er sich abschaltet. Die Handhabung der Elektromotoren ist aber deutlich einfacher. Da muss nichts eingestellt werden.

Empfehlung für maximale Power: (Vorsicht. Nur bei entsprechendem Getriebe sinnvoll)

  1.  2200kv Brushless Set (Motor+Regler)
  2. 6S LiPo (22,2 Volt). 5000 mAh aufwärts.

Tuning für Verbrenner und Elektro Autos:

Hauptzahnrad

Wichtig für jedes Tuning ist ein gutes, robustes Hauptzahnrad, damit auch beim Leistungszuwachs nichts verkantet, abgenutzt oder zerbrochen wird.. Wenn euer Zahnrad noch aus Plastik oder weicherem Metall ist, solltet ihr es unbedingt austauschen, bevor ihr die Leistung des Motors erhöht.

Kugellager

Volle Kugellagerung ist im Grunde ein Muss. Vorher sollte nichts und niemand mit irgendwelchem Tuning des Modellautos anfangen. Daher ist die Kugellagerung schon garnicht mehr als Tuning, sondern eher als Selbstverständlichkeit zu sehen.

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Plastik gegen Alu tauschen

Selbst teure Modell haben oftmals noch einige Teile aus Plastik verbaut – da muss Aluminium her. Wenn ihr schon den Motor und den Regler aufs maximale Tuning auslegt, sollten auch die anderen Teile dazu passen. Denn Alu-Teile sind viel robuster und meist noch etwas leichter. Da geht euch auch etwas heftigeren Stößen kein Auto kaputt. Dämpferbrücken, die Chassiplatte und Querlenker-Halter sind dabei besonders wichtige Tuning-Teile. Außerdem sieht es einfach besser und professioneller aus.

Übersetzung

Sehr hilfreich kann es auch sein, an der Übersetzung zu arbeiten. Und damit sind nicht etwas Sprachkenntnisse gemeint, sondern das “Zahn-Verhältnis” zwischen Hauptzahnrad und Ritzel. Wer das perfekt einstellt, hat schonmal einen entscheidenden Vorteil. Viele Hersteller bieten von Haus aus Tuning-Ritzel und Hauptzahnräder an.

Reifen

Die richtigen Reifen gehören ebenfalls dazu. Immer auf den Untergrund angepasst, auf dem sie eingesetzt werden sollen. Viel Grip ist sowohl Onroad als auch Offroad wichtig damit keine Energie verschwendet wird.

2WD oder 4WD – Was bringt welche Vorteile?
Ein sehr wichtiger Teil des Tunings und eine wichtige Entscheidung ist die Frage nach 2- oder 4-Radantrieb. So müsst ihr euch immer überlegen, welche Antriebsart für euch die beste ist. Denn beide haben Vor- und Nachteile. 2WD sorgt für mehr Geschwindigkeit auf geraden Strecken. Zu schnelles Gasgeben zieht dann leider dauernde Wheelies nach sich. Auf Dauer kann das nervig sein. 4WD sorgt für besseres Handling und sicheren Halt auf unebnen Strecken. Die Höchstgeschwindigkeit leidet etwas darunter.

Die radikalste Methode – Motoraustausch!

Es klingt vielleicht primitiv und offensichtlich, aber mit einem Motortausch könnt ihr nicht viel falsch machen. Ihr müsst lediglich darauf achten dass:

  • Der Motor leistungsfähiger als der alte ist ;)
  • Das Getriebe (mit allem was dazu gehört) überhaupt die Leistungssteigerung aushält
  • Der Motor zu eurem Modell passt. Also keine 1:5 Klötze in einen 1:10 Nitro-Verbrenner packen.

Für euch getestet: Videoqualität der Rollei Bullet HD 3S

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Das erste Video ist nun gemacht. Wir haben die Rollei Bullet 3s auf einem RC Modellauto befestigt und ein wenig durch die Gegend fahren lassen. Demnächst wird ein Video auf dem DBX VE folgen. Dieser wird momentan repariert, wird aber bald wieder verfügbar sein. Dann folgt ein zweites Video und demnächst dann die ersten Tests mit Quadrocopter.

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